Direkt zum Inhaltsbereich

Umfrage

Zi-Praxis-Panel geht in eine neue Runde

Das Zentralinstitut für die Kassenärztliche Vereinigung startet in diesen Tagen seine jährliche Erhebung zur wirtschaftlichen Situation der Arztpraxen. Schwerpunkt ist die Krisen- und Katastrophenresilienz.

Veröffentlicht:

Berlin. Rund 70.000 Praxen erhalten in diesen Tagen eine Einladung zum Zi-Praxis-Panel. Bei der jährlichen Erhebung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) geht es in diesem Jahr neben der wirtschaftlichen Situation um die Krisen- und Katastrophenresilienz der Praxen. Darauf weist die KBV aktuell hin.

Das Institut erhofft sich umfangreiche Erkenntnisse, unter anderem zum Unterstützungs- und Informationsbedarf der Niedergelassenen. Die Erhebung hat in dieser Woche begonnen. Ab sofort können angeschriebene Ärzte und Psychotherapeuten die Fragen online beantworten. Eine Teilnahme ist bis zum 30. Juni möglich.

Das Zi führt das Praxis-Panel bereits seit mehreren Jahren im Auftrag der Kassenärztlichen Vereinigungen und der KBV durch, um valide Daten zur wirtschaftlichen Situation der Praxen zu erhalten. In diesem Jahr wurde das Panel grundlegend überarbeitet und die Teilnahme vereinfacht. So ist eine Einbindung der Steuerberater nicht mehr erforderlich. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten eine Aufwandspauschale, heißt es. Zusätzlich profitierten sie von einem individuellen Praxisbericht.

Lesen sie auch

Schwerpunkt: Krisen- und Katastrophenresilienz

Schwerpunktthema in diesem Jahr ist die Krisen- und Katastrophenresilienz. Vor dem Hintergrund multipler Krisen und der weltpolitischen Lage wolle das Zi mit den Daten einen Überblick schaffen, wie Praxen auf mögliche Szenarien vorbereitet sind. Dazu zählen flächendeckende Ausfälle der Strom- und Energieversorgung oder der Telekommunikations-Infrastruktur.

Steht in der öffentlichen Diskussion meist der stationäre Bereich im Fokus, soll mit der Erhebung die ambulante Versorgung in den Blick genommen werden. Beleuchtet werden Themen wie Lagerhaltung, Vorbereitungen auf den Ausfall kritischer Infrastruktur, personelle Gegebenheiten.

Wirtschaftliche Entwicklung der Praxen

Bei der Erhebung zur wirtschaftlichen Entwicklung der Praxen sowie zu den Rahmenbedingungen der ambulanten Versorgung geht es um die Jahre 2023 und 2024. Ziel ist es, mit repräsentativen Daten die Verhandlungsposition der Vertragsärzte- und Vertragspsychotherapeutenschaft untermauern zu können und Transparenz zur wirtschaftlichen Lage und zu allgemeinen Rahmenbedingungen herzustellen. (kaha)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Konkurrenz für Primärpraxen?

Reformpaket beschlossen: Apotheker rücken zu Hausärzten in zweiter Reihe auf

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Vielfalt der Musikermedizin

Ihr Patient ist Musiker? Was dann relevant werden könnte

Lesetipps
Patient vor der CT-Untersuchung der Lunge.

© jovannig / stock.adobe.com

Telemedizin für Prävention

Lungenkrebs-Screening: Das Münsterland zeigt, wie es funktionieren kann

Frau sitzt nachts auf ihrem Bett und schaut ins Licht ihrer Nachttischlampe.

© stokkete / stock.adobe.com

Von unten nach oben

Stufenschema bei Insomnie: So bei Schlafstörungen therapieren