Ärzte Zeitung, 13.05.2013

Hauptstadtkongress

Ärzte und Pflegekräfte - ewige Konkurrenten?

BERLIN. Die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland steigt, die wachsenden Herausforderungen sind in Zukunft nur dann zu bewältigen, wenn sich Ärzte und Pflegekräfte in ihrer Zusammenarbeit besser aufeinander einstellen.

Zumindest in diesem Punkt gibt es in Deutschland einen Konsens, über die Frage allerdings, wie eine bessere Kooperation funktionieren und die Arbeit effizienter verteilt werden soll, wird heftig gestritten - und das seit vielen Jahren.

Wie sehen die Hemmnisse in der Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Pflegekräften konkret aus? Diese Frage steht im Zentrum einer Veranstaltung beim Hauptstadtkongress.

Dabei soll es nicht nur um eine kritische Bestandsaufnahme gehen. Es gibt inzwischen viele Beispiele, die zeigen, dass Kooperation durchaus funktionieren kann - das Fundament ist gegenseitiges Vertrauen und die Bereitschaft zum Dialog.

Ärzte und Pflege. Kooperation anstatt Konfrontation. Mit Beiträgen von Wolfgang Meunier: Hemmnisse bei der Zusammenarbeit von Ärzten und Pflegeeinrichtungen; Ralf Geisel: Wie Pflegedienste Ärzte entlasten können; Bettina am Orde: Rolle der Kassen bei der Kooperation mit Ärzten und Pflegeeinrichtungen. Termin 5. Juni, 14.00-15.30 Uhr.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

Warum der Zuckersirup zum dicken Problem werden könnte

Seit Anfang Oktober gibt es in der EU keine Quotenregelung mehr für die aus Mais, Getreide oder Kartoffeln gewonnene Isoglukose. Experten befürchten eine Zunahme von Übergewicht und Diabetes. mehr »

Stotter-Therapie im virtuellen Raum

Geschätzt über 800.000 Bundesbürger stottern. Viele von ihnen ziehen sich komplett zurück, weil sie Ablehnung fürchten. Ein Ausweg: Therapie-Methoden, bei denen man zunächst zu Hause sprechen übt – online. mehr »