Ärzte Zeitung, 17.07.2007

Hinweis auf Nierenschwäche bei MRT ratsam

LONDON (eb). Schicken Hausärzte Patienten mit Nierenschwäche zum MRT, ist es sinnvoll, dies auf der Überweisung zu vermerken.

Denn der zuständige Ausschuss der EU-Arzneimittelbehörde hat für das Kontrastmittel Gadopentetat (Magnevist®) die Anwendung gerade beschränkt: Das Mittel ist für Patienten mit schwerer Nierenfunktionseinschränkung kontraindiziert. Bereits seit Februar 2007 gibt es eine entsprechende Anwendungsbeschränkung für das ebenfalls Gadolinium-haltige Kontrastmittel Gadodiamid (Omniscan®).

Im Gegensatz zu Jod-haltigen Röntgenkontrastmitteln galten jene fürs MRT als gut verträglich bei Nierenschwäche. Es wurde jedoch vereinzelt über nephrogene systemische Fibrosen im Zusammenhang mit den beiden genannten MRT-Kontrastmitteln berichtet.

Topics
Schlagworte
Medizin (84395)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Wenn Frauen beim Sex Urin verlieren

Unwillkürlicher Urinabgang beim Geschlechtsverkehr tritt bei Frauen öfter auf, als viele glauben. Gesprochen wird darüber nur selten. Dabei könnte den Betroffenen geholfen werden. mehr »

Aufgeschlossen, aber schlecht informiert

Jugendliche und junge Erwachsene halten sich beim Thema Organspende für eher schlecht informiert. Trotzdem sind sie dafür wesentlich aufgeschlossener als Ältere. mehr »

Hirnschaden durch zu viel Selen

Fast blind und dement kommt eine Frau zum Arzt. Dieser findet das Problem: Sie hat lange viele Selenpillen geschluckt. Die Nahrungsergänzung schädigte ihr Hirn dauerhaft. mehr »