Ärzte Zeitung, 11.11.2009

Wer schnell geht, läuft dem Herztod davon

PARIS (Rö). Mit einem einfachen Test lässt sich erkennen, ob ein alter Mensch ein besonders hohes Risiko hat, an einer kardiovaskulären Erkrankung zu sterben. Hierzu genügen ein Gang von sechs Meter Länge und eine Stoppuhr.

So haben es Dr. Julien Dumurgier und seine Kollegen vom Inserm in Paris gemacht: Sie haben in einer prospektiven Kohortenstudie 3208 Menschen über 65 Jahren aus der Stadt Dijon den Gang entlang gehen lassen und dabei die Zeit gestoppt (BMJ 2009, online). Dann wurden bei der Kohorte fünf Jahre Sterbedaten erhoben. Ergebnis: Beim langsamsten Drittel war die kardiovaskuläre Sterberate dreimal so hoch wie beim schnellsten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »