Ärzte Zeitung, 22.02.2005

Erneut Patient an Tollwut gestorben

HANNOVERSCH MÜNDEN (dpa). Ein mit Tollwut infizierter Patient ist gestern im Nephrologischen Zentrum Hannoversch Münden gestorben. Der 70jährige Mann hatte eine Niere einer mit Tollwut infizierten Spenderin erhalten.

Der Mann sei zwar noch nach einer neuartigen Methode aus den USA behandelt worden, teilte die Klinik mit. Alle Anstrengungen seien jedoch vergeblich gewesen.

Bereits am Samstag war, wie kurz berichtet, eine Frau in Hannover an Tollwut gestorben, die von der selben Spenderin eine Lunge erhalten hatte.

Lesen Sie dazu auch:
Noch kein Schnelltest auf Tollwut in Sicht

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Neue Arzneien zum Schutz vor Brüchen

Osteoporose wird oft übersehen. Der Welt-Osteoporose Tag rückt die Erkrankung ins Bewusstsein. Zum Schutz vor Frakturen werden derzeit neue Substanzen erprobt. mehr »

Vergangenheit, die nicht vergeht

Ramstein, Eschede, Loveparade in Duisburg: Großunglücke lassen bei Opfern und oft auch bei Einsatzkräften seelische Wunden zurück. Psychotraumatologen können den Betroffenen in der Regel gut helfen. mehr »

Politik hat die Bedeutung der Arzneimittelforschung erkannt

Gute Versorgungsideen sind in der Politik willkommen, stellte Gesundheitsminister Jens Spahn bei der Springer Medizin Gala zum Galenus-von-Pergamon-Preis klar. mehr »