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Vorsorge soll bereits vor der Geburt beginnen

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NÜRNBERG (ras). Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) hat Politiker und Ärzte aufgefordert, die Prävention bei Kindern aufzuwerten.

Effektive Früherkennung müsse bereits vor der Geburt beginnen und auch bei Jugendlichen fortgesetzt werden, forderte DGKJ-Präsident Hansjosef Böhles bei der 103. Jahrestagung der DGKJ in Nürnberg. Vor den etwa 3000 Kongressteilnehmern forderte Böhles Ärzte auf, bei Schwangeren "eine klare Sprache" zu sprechen.

Es sei skandalös, dass 18 Prozent aller Mütter in der Schwangerschaft rauchen, sagte Böhles unter Verweis auf Daten der Kinder-Gesundheitsstudie (KIGGS). Dies sei mit "Kindesmissbrauch gleichzusetzen".

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Nicht mehr Zahlen, sondern Fakten gefragt

Lesen Sie dazu auch: Pädiater wollen soziale Vorsorge stärken

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