Ärzte Zeitung, 21.06.2005

Schwarze Wolken - dann schnell raus aus dem See!

"Schwimme bei Gewitter nie in einem See", bekommen schon die kleinsten Badehosenträger mit auf den Weg. Richtig, sagt Gerhard Lux vom Deutschen Wetterdienst, in einem See haben bei nahendem Gewitter selbst die besten Schwimmer nichts mehr zu suchen.

Die Erklärung sei recht einfach: Bei einem Blitzeinschlag finde ein Ladungsausgleich statt, "es fließt Strom". Selbst wenn man nicht direkt getroffen werde, könne es unangenehme Folgen haben. Grund: Der Blitz schlage zwar beispielsweise in einen Baum ein, die elektromagnetische Ladung werde aber sofort auch ins nähere Umfeld weitergeleitet.

Und Wasser leitet besonders gut. Deshalb sollte der Badefan so schnell wie möglich ans Ufer kraulen, sobald er die ersten dicken Wolken am Horizont sieht, rät der Fachmann. (ddp.vwd)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »

Bei der Gründung eines Ärztezentrums kann es zugehen wie bei "Dallas"

Neid und Missgunst haben schon manche Versuche torpediert, in der Provinz ein Ärztezentrum zu etablieren. Ärzte in Schleswig-Holstein berichten, wie man verhindert, dass Kirchturmdenken siegt. mehr »

Macht Kaffee impotent?

Kaffee werden günstige Effekte auf die Gesundheit nachgesagt. Eine Studie hat untersucht, was das belebende Getränk für Männer – und besonders deren Potenz – bedeutet. mehr »