Ärzte Zeitung, 28.05.2004

Stiftung Juvenile Adipositas wurde gegründet

GRENZACH-WHYLEN (eb). Die Zunahme an übergewichtigen und adipösen Kindern und Jugendlichen ist alarmierend. Dieses Problem war nun Anlaß, die Stiftung Juvenile Adipositas zu gründen.

Unter der Treuhänderschaft des Diakoniewerkes Hohenbrunn wird sich dabei das Rehazentrum Insula gemeinsam mit dem Gründungsstifter Hoffmann-La Roche in den Bereichen Aufklärung, Prävention und Forschung engagieren.

"Die Stiftung will das drängende Problem der Adipositas in Deutschland ins Bewußtsein rücken", erläutert Dr. Wolfgang Siegfried, Vorstandsmitglied der Stiftung und ärztlicher Leiter des Adipositas Rehazentrums Insula in Strub, ein wesentliches Ziel. So werden ohne Behandlung aus 80 Prozent der dicken Kinder später dicke Erwachsene.

Als erstes Projekt realisiert die Stiftung einen Schulfilm zum Thema Adipositas, der die Ausgrenzung der Betroffenen deutlich macht und Auswege zeigt. Der Film kann nach Information von Hoffmann-La Roche bald im gesamten deutschen Sprachraum über die Stiftung "Juvenile Adipositas" in Strub bezogen werden.

Weitere Informationen zur Stiftung und zu Möglichkeiten der Unterstützung finden sich im Internet unter www.adipositas-stiftung.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »