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Neues MRT-Gerät bietet genug Platz bei Adipositas oder Klaustrophobie

BREMEN (cben/gwa). Im Bremer Klinikum Mitte ist der europaweit erste Magnetresonanz-Tomograph (MRT) in Betrieb genommen worden, der mit seinem kurzen, breiten Tunnels besonders auch für übergewichtige Patienten oder solche mit Klaustrophobie geeignet ist. Der Magnetom Espree hat eine Tunnelöffnung von 70 cm und ist nur 125 cm lang. Das Gerät ist damit deutlich kürzer und bietet mehr Raum als herkömmliche 1,5-Tesla-Geräte.

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"Bisher konnten wir wöchentlich einen Patienten nicht untersuchen, weil er schwerer als 150 Kilo war oder seine Schulterbreite 70 Zentimeter überschritt", sagte Professor Burckhard Terwey bei der Eröffnung. Terwey führt zusammen mit seinem Kollegen Dr. Markus Lentschig die Praxis für Magnetresonanz-Tomographie im Klinikum.

Herkömmliche offene MRT-Geräte waren bislang die einzige Option etwa für adipöse Patienten, die in ein geschlossenes MRT nicht paßten.

Offene Geräte arbeiten bislang mit einer Feldstärke von 0,7 bis einem Tesla. Tesla ist die Einheit für die magnetische Flußdichte, ein Maß für die magnetische Kraft. Die Bildqualität bei relativ niedrigen Feldstärken bis einem Tesla ist aber bei adipösen Patienten oft nicht gut.

Auch für Patienten mit Platzangst ist die MRT-Untersuchung in Bremen nun bedeutend angenehmer. Der Kopf der Patienten kann bei vielen Untersuchungen außerhalb der verkürzten Röhre bleiben.

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