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Spezifische Immuntherapie dauerhaft erfolgreich

Die einzige kausale Therapie bei Allergien ist außer der Allergenkarenz die spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung). Bei der Pollenallergie mindert eine solche Behandlung die Symptome und den Bedarf an symptomatisch wirkenden Arzneimitteln dauerhaft.

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Benötigt ein Patient, der schon seit mehren Jahren über Symptome einer Pollen-bedingten allergischen Rhinokonjunktivitis klagt, immer mehr Medikamente zur Linderung der Beschwerden bis hin zu oralen Kortikoiden über mehrere Monate, sollte man zu einer spezifischen Immuntherapie raten, sagt Professor Gerhard Schultze-Werninghaus, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAI).

Dies solle man aber spätestens dann tun, wenn ein Patient bereits über leichten Husten als Zeichen eines beginnenden Pollen-Asthmas klagt. Eine solche Therapie lindert nicht nur die Symptome und senkt den Verbrauch an symptomatisch wirkender Medikation, sondern schützt die Patienten offenbar auch vor einem Etagenwechsel.

Die subkutane Immuntherapie (SCIT) gilt nach den DGAI-Empfehlungen nach wie vor als Standard der spezifischen Immuntherapie. Sie sollte von allergologisch erfahrenen Kollegen gemacht werden. Die sublinguale Immuntherapie (SLIT) wird aufgrund ihrer guten Verträglichkeit und einfachen Handhabung bei der Pollenallergie zunehmend empfohlen. Mittlerweile gibt es erste Langzeitergebnisse und Vergleichsstudien zwischen SCIT und SLIT. (ikr)

Lesen Sie dazu auch: Pollen bringen die Nase wieder zum Jucken Akupunktur macht bei vielen Patienten die Nase frei Antihistaminika und Kortikosteroide helfen

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