Ärzte Zeitung, 28.06.2007

Patienten mit Kälteurtikaria für Studie gesucht

NEU-ISENBURG (eb). Für eine Therapiestudie zu Kälteurtikaria sucht die Hautklinik der Charité in Berlin noch Patienten.

An der Studie teilnehmen können Erwachsene, die zwischen 18 und 75 Jahre alt sind. Das hat das Allergie-Centrum der Berliner Klinik mitgeteilt. Ziel der Untersuchung sei es, die Wirksamkeit eines Antihistaminikums bei Patienten mit Kälteurtikaria zu prüfen. Die Studie wird von Professor Marcus Maurer vom Allergie-Centrum-Charité geleitet.

Die Urtikaria ist eine der häufigsten Hauterkrankungen und ist durch stark juckenden Ausschlag (Quaddelbildung) an einzelnen Körperteilen oder am ganzen Körper charakterisiert, erinnern die Berliner Forscher. Bei manchen Patienten entstünden schmerzhafte Schwellungen. Die Kälteurtikaria ist eine Sonderform der Urtikaria.

In Deutschland sind nach Angaben der Charité etwa 300 000 Menschen von der Kälteurtikaria betroffen. Bei diesen treten die allergischen Hautsymptome ausschließlich nach dem Kontakt mit Kälte auf.

Weitere Informationen über die Studie zu Kälteurtikaria gibt es beim Allergie-Centrum-Charité, Charitéplatz 1, 10117 Berlin, Tel.: 0 30 / 4 50 51 81 17 oder auch per E-Mail: studie-uss@charite.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Rätselhafter Demenz-Rückgang

Eine US-Studie deutet erneut auf eine fallende Demenz-Inzidenz, und zwar besonders in Geburtsjahrgängen ab 1925. Wisssenschaftliche Erklärungen für die Beobachtung fallen schwer. mehr »

Immuntherapie gewinnt an Stellenwert in der MS-Therapie

Die Therapieoptionen bei Multipler Sklerose (MS) haben sich erweitert. Neue Substanzen werden daher auch in die aktualisierten Leitlinien Einzug halten. mehr »

Polarisierung – Chance für das Parlament

Gesundheitspolitik in Zeiten der großen Koalition – das stand für die fehlende Konkurrenz der Ideen. Der Souverän hat die Polarisierung gewollt. Das ist eine Chance für die Demokratie. mehr »