Ärzte Zeitung, 06.03.2008

Allergien führen oft zum Abbruch der Ausbildung

HAMBURG (ras). Immer noch brechen in jedem Jahr nach Angaben des Deutschen Allergie- und Asthmabundes rund 30 000 Jugendliche ihre Ausbildung wegen auftretender oder zu spät aufgedeckter Allergien ab.

 Allergien führen oft zum Abbruch der Ausbildung

Friseure können mit Waschhandschuhen Allergien vorbeugen.

Foto: BGW

In den meisten Fällen könnte der unfreiwillige Berufsausstieg heute jedoch verhindert werden. So hat die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege mittlerweile erfolgreiche Programme entwickelt, die jungen Menschen dazu verhelfen, im Beruf bleiben zu können.

Die Erfolgsquote hält die BGW Ärztin Dr. Ute Pohrt für beeindruckend: Sieben von zehn Teilnehmern können nach Teilnahme an kostenlosen Seminaren an ausgewählten Schulungs- und Beratungszentren der BGW ihre berufliche Tätigkeit fortsetzen. Die Seminare, die unter dem Motto "Haut-nah" laufen, helfen den jungen Berufstätigen, ihre Hauptprobleme so weit in den Griff zu bekommen, dass sie ihren Beruf weiter ausüben können. Für die Seminare unterhält die BGW bundesweit neun Schulungszentren.

Informationen unter www.bgw-online.de

[07.03.2008, 09:24:51]
Angelika Guhl  MVZ.Genthin.Hautarzt@awo-khbg-sa.de
Berufseignungstests
Um vorzeitigen Ausbildungsabbrechungen zu vermeiden, erwarten viele Unternehmen von ihren zukünftigen Auszubildenden "Gesundheitszeugnisse" mit a priori ohne vorhandene Symptome durchgeführten Epikutan- bzw. Pricktestungen. Meines Erachtens nach sind solche Tests nicht indiziert, die jungen Patienten möchten sich jedoch nicht die Chance auf eine Lehrstelle nehmen lassen. Wie sollte man sich, Ihrer Meinung nach, verhalten? zum Beitrag »

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