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Praktische Übungen für den Notfall

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Etliche notfallmedizinische Maßnahmen sind für die praktische Tätigkeit als Notarzt von herausragender Bedeutung. Andererseits ist es in der Realität oftmals so, dass gerade diese Fertigkeiten (Skills) nur wenig geübt werden und daher im Ernstfall den tätigen Notarzt vor enorme Probleme stellen können.

Gerade für Nicht-Anästhesisten ist der routinierte Umgang mit Atemwegsproblemen eine besondere Herausforderung. Wenngleich die endotracheale Intubation im Notarzt-Curriculum enthalten ist, stellt die Anwendung von Larynxmasken oder Larynxtubus etliche Kollegen vor ein großes Problem.

Die Verwendung eines intraossären Zugangs (i.o.) hat mit den ERC-Guidelines 2010 einen noch höheren Stellenwert in der Notfallmedizin erhalten und gehört mittlerweile zum Standard, wenn ein i.v.-Zugang nicht zeitnah gelingt.

Auch hier besteht eine große Diskrepanz: Weniger als 10 Prozent der Notärzte haben jemals einen i.o.-Zugang angelegt.

Auch die mittlerweile große Zahl an verschiedenen Punktionssystemen stellt Kollegen regelmäßig vor Probleme. Gleiches gilt analog für die Punktionskoniotomie: Als "ultima ratio" muss deren Anwendung sicher im Notfall beherrscht werden, die persönliche Erfahrung ist allerdings oftmals gering.

Privatdozent Jochen Hinkelbein aus Köln sowie Dr. Daniel Schmitz und Dr. Tom Terboven aus Mannheim leiten den Kurs "Skills in der Notfallmedizin" im Rahmen des 38. MEDcongresses 2011 in Baden-Baden (3. bis 9. Juli) am Freitag, 8. Juli, 14 bis 17 Uhr, Raum S 10

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