Diabetes

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Modul: Der Diabetespatient in der Notfallversorgung – Synopsis für den ambulanten Sektor, den Rettungsdienst und die Notaufnahme

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Ärzte Zeitung, 09.10.2007

Kombination optimiert die Diabetestherapie

Metformin plus Sitagliptin

AMSTERDAM (hbr). Bei Typ-2-Diabetes verbessert eine initiale Kombinationstherapie mit Sitagliptin und Metformin die Stoffwechselkontrolle stärker als Metformin allein. Zwei Drittel der Patienten senkten damit in einer Studie den HbA1c-Wert unter sieben Prozent.

Im Durchschnitt betrug dabei die HbA1c-Abnahme 1,8 Prozentpunkte. Patienten mit besonders schlechten HbA1c-Startwerten von 10 Prozent oder höher verbesserten sich sogar um 3,1 Prozentpunkte, berichtete Professor Michael Nauck vom Diabeteszentrum Bad Lauterberg bei einer Veranstaltung der Firma MSD.

An der Studie nahmen 1091 Typ-2-Diabetiker teil. Ihre HbA1c-Werte waren zu Beginn mit im Mittel 8,7 Prozent schlecht. Behandelt wurde mit Sitagliptin (100 mg täglich) oder Metformin (1000 oder 2000 mg) als Monotherapie oder mit Sitagliptin plus Metformin als Kombination (100 + 1000 mg oder 100 + 2000 mg). Diese Kombination ist als Janumet® in den USA bereits zugelassen. Hierzulande kann Sitagliptin (Januvia®) zu Metformin dazugegeben werden, wenn die Behandlung nicht ausreichend ist.

Nach 54 Wochen zeigte die kombinierte Therapie die stärkste Wirkung. So betrug die HbA1cAbnahme mit täglich 2000 mg Metformin 1,3 Prozentpunkte; 44 Prozent erreichten damit das angestrebte HbA1c-Ziel ( 7 Prozent). Mit der niedrig dosierten Kombination gelang das bei jedem zweiten Probanden. Die Kombination aus 2000 mg Metformin und 100 mg Sitagliptin senkte den HbA1c-Wert um 1,8 Prozentpunkte (67 Prozent im Zielbereich).

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