Ärzte Zeitung, 26.06.2012

Ärmliche Wohngegend - erhöhtes Sterberisiko

BERN (eb). Menschen in Stadtteilen mit niedrigem sozialen Status haben ein erhöhtes Sterberisiko, berichten Forscher der Uni Bern für die Schweiz.

Aus Mieten, Bildung, Beruf und Wohnverhältnissen errechneten sie den sozioökonomischen Index von 1,27 Millionen Häusern (JECH 2012; online 20. Juni).

Für jene mit der niedrigsten Kategorie gilt: Das Sterberisiko war um 40 Prozent höher als in der höchsten. Am häufigsten war Tod durch Verkehrsunfälle, Atemwegskrankheiten, Lungenkrebs und Herzinfarkt.

Das Suizidrisiko jedoch war geringer. Die Forscher erklären das mit der Sterbehilfe, die primär von Gebildeten in Anspruch genommen werde.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verändern schon wenige Joints das Gehirn?

Bei Jugendlichen, die nur ein bis zwei Mal Cannabis geraucht haben, sind Hirnveränderungen entdeckt worden. Diese könnten eine Angststörung oder Sucht begünstigen. mehr »

Bessere TSVG-Regelungen in Sicht?

Die großen Brocken wie die Aufstockung der Mindestsprechstundenzahl will Gesundheitsminister Jens Spahn nicht anfassen. Eine Nummer kleiner können die Ärzte aber wohl mit Änderungen am TSVG rechnen. mehr »

Daran starb Karl der Große

Karl der Große führte Kriege quer über den Kontinent. Sein großes Reich erstreckte sich von der Elbe bis Spanien. Am Ende könnte eine Lungenentzündung den mächtigsten Mann des Mittelalters niedergestreckt haben, mehr »