Ärzte Zeitung, 28.01.2015

Gerinnungshemmer

Das sollten Patienten mit Vorhofflimmern wissen

FRANKFURT AM MAIN. Worauf kommt es bei der Einnahme von Gerinnungshemmern bei Vorhofflimmern an? Etwa bei der Einnahme von Marcumar oder den neuen oralen Antikoagulanzien? Welche Dosierungen sind korrekt? Und was sind die häufigsten Nebenwirkungen?

Nicht nur diese Fragen beantwortet der 48-seitige Sonderband der Deutschen Herzstiftung " Gerinnungshemmung bei Vorhofflimmern" . "Zwar wird der Nutzen der Gerinnungshemmung von einer erhöhten Neigung zu Blutungen begleitet, wozu sehr seltene Blutungen ins Gehirn gehören", wird Privatdozent Dr. Gerian Grönefeld, Asklepios Klinik Barmbek in Hamburg, von der Stiftung zitiert.

Dennoch überwiege der Nutzen, wenn man die Senkung des Schlaganfallrisikos mit dem Blutungsrisiko vergleicht, selbst bei alten Patienten über 75 Jahre.

Kostenfreier Download für Mitglieder, Bestellung der Printversion: www.herzstiftung.de/gerinnungshemmer; Nicht-Mitglieder zahlen 3 Euro für den Versand; Bestellung auch bei: Deutsche Herzstiftung; Stichwort: "Sonderband Gerinnungshemmung bei Vorhofflimmern für Nicht-Mitglieder", Vogtstr. 50, 60322 Frankfurt am Main

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alltags-Chemikalien schaden dem Sperma

In einer Studie an Spermien haben Forscher schädliche Effekte von Alltagschemikalien festgestellt. Problematisch: Die Einzelstoffe potenzieren ihre Wirkung gegenseitig. mehr »

Nervenärzte schlagen Alarm

Der Spitzenverband ZNS ist besorgt: Die Versorgung von Demenz-, Parkinson- und Schlaganfallpatienten gerate in Gefahr, warnen die Nervenärzte. mehr »

Das läuft falsch bei der Diabetes-Vorsorge

Viele Versuche, Diabetes und Adipositas vorzubeugen, sind zum Scheitern verurteilt: Gesundheitstage an Schulen und eine Zuckersteuer gehören dazu. Diabetes-Experte Prof. Stephan Martin würde die Ressourcen anders verteilen. mehr »