Ärzte Zeitung, 16.07.2009

Entziffert: Erbgut des Bilharziose-Erregers

GÖTTINGEN (dpa). Ein internationales Forscherteam hat jetzt das Erbgut des Bilharziose-Erregers entziffert. Der Pärchenegel habe etwa 11 800 Gene, teilte die Universität Göttingen mit. 34 Gene könnten Ansatzpunkte für die Entwicklung neuer Medikamente gegen die Bilharziose bieten.

Die Forscher präsentieren ihre Ergebnisse im Fachjournal "Nature". Weltweit erkranken jährlich 210 Millionen Menschen an der tropischen Krankheit, die ohne Behandlung oft tödlich verläuft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Spahn soll Gesundheitsminister werden

Jünger und weiblicher will die CDU-Chefin ihr Kabinett und ihre Partei machen. In Männerhand bleibt das Gesundheitsressort: Jens Spahn soll hier der neue Minister werden. mehr »

Als Ärzte zu Mördern wurden

Vor 78 Jahren haben Ärzte auf der Schwäbischen Alb in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen tot waren, setzte das Schweigen ein. Jetzt hat die Ärztekammer an das dunkle Kapitel erinnert. mehr »

Praxen und Kliniken melden "Land unter"

Die heftige Grippewelle bringt Arztpraxen und Krankenhäuser an die Kapazitätsgrenzen. Manche Praxen müssen selbst wegen vieler erkrankter Mitarbeiter schließen, Kliniken nehmen teilweise keine Patienten mehr an. mehr »