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Indien

Dengue-Fieber auf Rekordhoch

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NEU DELHI. In Indien sind dieses Jahr so viele Menschen am Dengue-Fieber erkrankt wie nie zuvor. Bis Mitte November wurden 35.066 Fälle von den Behörden registriert, fast doppelt so viele wie im Vorjahr.

216 Menschen seien landesweit an den Folgen des Fiebers gestorben, das auch "Knochenbrecher-Fieber" genannt wird, weil es starke Gelenkschmerzen verursacht.

Das Dengue-Virus wird von der Asiatischen Tigermücke übertragen. Das indische Gesundheitsministerium machte für den Anstieg der Fallzahlen unter anderem das starke Bevölkerungswachstum Indiens verantwortlich.

Auch unzureichende Müllbeseitigung und Lücken in der Gesundheitsversorgung seien Schuld.Kritiker bemängeln allerdings, die meisten Dengue-Fälle in Indien würden überhaupt nicht registriert.

Die Regierung zählt nur diejenigen Betroffenen, die in staatlichen Krankenhäusern behandelt und deren Ergebnisse von Laboren bestätigt werden. (dpa)

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