Ärzte Zeitung, 11.09.2013

USA

Warnung vor Infektionen mit West-Nil-Fieber

DÜSSELDORF. Das CRM Centrum für Reisemedizin warnt vor West-Nil-Fieber in den USA. Seit Anfang Juni wurden 497 Erkrankungen gemeldet, 20 Menschen sind gestorben.

Die meisten Fälle werden aus Kalifornien, South Dakota und Colorado gemeldet. 2012 gab es mit 5.674 Erkrankungen und 286 Todesfällen die höchsten Fallzahlen seit 2003.

Das Risiko zu erkranken ist saisonal unterschiedlich. Im Herbst treten die Erkrankungen besonders häufig auf. Menschen über 50 haben öfter einen schweren Verlauf.

Eine Impfung gibt es nicht. Reisenden ist konsequenter Mückenschutz zu empfehlen. Die durch Mückenstiche übertragene Virusinfektion kommt seit 1999 in den USA vor. (eb)

Topics
Schlagworte
Infektionen (14403)
Reisemedizin (1709)
Organisationen
CRM (691)
Krankheiten
Infektionen (4453)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »