Ärzte Zeitung, 06.06.2016

US-Ostküste

Baby mit Zika-Mikrozephalie geboren

Baby mit Zika-Mikrozephalie geboren

An der Ostküste der USA ist zum ersten Mal ein Baby geboren worden, das mit dem Zika-Virus infiziert ist. Das Virus wird durch Mücken übertragen.

© tacio philip / Fotolia

NEWARK. An der US-Ostküste ist erstmals ein mit dem Zika-Virus infiziertes Kind geboren worden. Die 31-jährige Mutter habe sich vermutlich in ihrem Heimatland Honduras infiziert, berichtete die "New York Times" unter Berufung auf einen Arzt am vergangenen Mittwoch. Sie habe nach Blutuntersuchungen bereits von ihrer Ansteckung gewusst.

Das Virus kann bei Ungeborenen Mikrozephalie verursachen. Das Baby kam am Dienstag mit einem ungewöhnlich kleinen Schädel per Sectio auf die Welt. Die Ärzte wollten das stark untergewichtige Kind im Mutterleib nicht länger dem Virus aussetzen.

Im Januar war in Hawaii ein Baby geboren worden, dessen Hirnschäden in Zusammenhang mit dem Virus stehen In den USA sind derzeit rund 600 Zika-Fälle bekannt, die alle importiert sind. In Außengebieten wie Puerto Rico gibt es jedoch auch Zika-Übertragungen. Der Erreger wird in den meisten Fällen von bestimmten Mücken übertragen. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Darum will Maria Rehborn unbedingt Landärztin werden

Studentin Maria Rehborn möchte Landärztin werden in den Bergen werden – ein Portrait. mehr »

Welches Wasser in die Nasendusche?

In unserem Trinkwasser tummeln sich viele Erreger. Forscher haben nun getestet, mit welcher Methode Nasenduschen-Wasser behandelt werden sollte, um diese abzutöten. mehr »

Die Rückkehr des Badearztes

Eine Medizinerin bringt die Region Wiesbaden ins Schwitzen: als einzige Badeärztin der Gegend. Der "Ärzte Zeitung" erklärt sie, warum sie Treppen steigen lässt statt eines EKGs – und wie sie 75 Patienten an ihrer Zunge erkannte. mehr »