Ärzte Zeitung online, 04.08.2016

Drei Möglichkeiten

Forscher testen erfolgreich Zika-Impfstoffe

Forscher testen erfolgreich Zika-Impfstoffe

Überträger des Zika-Viruses: Die Aedes-Mücke.

© Kletr / fotolia.com

BOSTON/SILVER SPRING. US-Forscher haben drei experimentelle Zika-Impfstoffe erfolgreich an Rhesusaffen getestet. Bei allen drei Ansätzen waren die Affen nach Forscherangaben zwei Wochen nach der Impfung vollständig gegen zwei Zika-Stämme aus Brasilien und Puerto Rico immun. Etwaige Nebenwirkungen seien nicht zu erkennen gewesen.

Das Team um Dan Barouch von der Harvard Medical School in Boston (Massachusetts) und Nelson Michael vom Walter Reed Army Institute of Research in Silver Spring (Maryland) veröffentlicht seine Ergebnisse im Fachjournal "Science".

Die drei Stoffe basieren auf drei verschiedenen Strategien, die jeweils die Bildung von Antikörpern im Körper provozieren sollen: Bei der ersten Strategie werden inaktivierte Zika-Viren gespritzt.

Der zweite Impfstoff enthält Gene für Virenproteine, die die Immunreaktion auslösen.

Bei der dritten Strategie werden die Gene in gentechnisch veränderten Adenoviren (Ad) in den Körper eingeschleust. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Diabetikern wird der HbA1c-Wert nicht oft genug kontrolliert

Eigentlich sollten Ärzte mindestens zweimal im Jahr den HbA1c-Wert bei Typ-2-Diabetikern bestimmen. Bei jedem vierten Patienten messen sie ihn aber nur einmal oder gar nicht. mehr »

SPD will "Ende der Zwei-Klassen-Medizin"

14:10 Nach der knappen Abstimmung pro GroKo-Verhandlung geht es nun darum, die auf dem SPD-Parteitag angesprochenen "Nachbesserungen" in den Koalitionsvertrag reinzuverhandeln. KBV und Hartmannbund reagieren skeptisch. mehr »

Beunruhigend hohe Zahlen in der Altenpflege

Altenpflegekräfte fehlen fast doppelt so oft wegen psychischer Erkrankungen wie andere Beschäftigte, heißt es im länderübergreifenden Gesundheitsbericht für Berlin und Brandenburg. mehr »