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WHO-Update

Weltweit autochthone Zika-Infektionen

Auch wenn die Zahl der Zika-Infektionen nach der großen Epidemie in Südamerika im Jahr 2016 zurückgegangen ist.

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GENF. Auch wenn die Zahl der Zika-Infektionen nach der großen Epidemie in Südamerika im Jahr 2016 zurückgegangen ist: Verschwunden ist das Zika-Virus (ZIKV) nicht. Das macht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in einem aktuellen Update deutlich: „In 87 Ländern und Regionen weltweit gibt es Beweise für autochthone Zika-Infektionen durch Moskitos.“ Betroffen seien vier der insgesamt sechs WHO-Regionen: Afrika, Nord- sowie Mittel- und Südamerika, Südostasien und die Region Westpazifik.

Zwar sei im Jahr 2018 Äthiopien das einzige Land gewesen, das zur Liste der Länder mit autochthonen Zika-Infektionen hinzugekommen sei. Allerdings bestehe weiterhin das Risiko, dass sich das Virus in andere Länder ausbreite: „Populationen der Überträgermücke Aedes aegypti haben sich in 61 Ländern, in denen bisher keine Übertragung des ZIKV nachgewiesen wurde, etabliert“, heißt es in dem WHO-Bericht.

Hier seien alle sechs WHO-Regionen betroffen. Es sei möglich, dass es in einigen dieser Länder bereits Zika-Infektionen gegeben habe, die bisher nicht nachgewiesen oder gemeldet wurden. Gefahr für ein Wiederaufflammen der Epidemie bestehe in allen Ländern, aus denen es in der Vergangenheit bereits Berichte von Übertragungen des Virus gegeben habe.

Zika-Infektionen bei Schwangeren können schwere Fehlbildungen wie Mikrozephalie beim Kind auslösen. Auch das Risiko, am Guillain-Barré-Syndrom zu erkranken, ist erhöht, erinnert die WHO. (bae)

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