Ärzte Zeitung, 31.03.2016

Kölner Lassa-Fall

Quarantäne aufgehoben

KÖLN. Die Quarantäne der letzten Personen, die mit dem in Köln verstorbenen Lassa-Patienten Kontakt hatten, wurde mittlerweile aufgehoben. Das teilt die Stadt Köln mit. Präventiv wurden von den 45 Kontaktpersonen, des am 26. Februar in der Kölner Uniklinik verstorbenen Patienten, noch einige Personen von den örtlichen Gesundheitsbehörden überwacht.

Sie befanden sich als Vorsichtsmaßnahme in häuslicher oder klinischer Quarantäne, bis die Inkubationszeit abgelaufen oder die Ergebnisse der Untersuchungen auf Lassa negativ abgeschlossen waren. Die Überwachung der letzten Kontaktpersonen durch das Gesundheitsamt endete am 24. März mit Ablauf der dreiwöchigen Inkubationszeit für das Lassa-Fieber. Keine dieser Personen sei erkrankt, heißt es in der Mitteilung. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Was schützt wirklich vor der prallen Sonne?

Auch beim Sonnenschutz setzen immer mehr Menschen auf Naturprodukte. Forscher haben die Schutzwirkung von Samen und Ölen untersucht - mit zwiegespaltenem Ergebnis. mehr »

"Abwarten und Teetrinken geht nicht mehr"

Unser London-Korrespondent Arndt Striegler beobachtet die Brexit-Verhandlungen hautnah - und ist verwundert über die May-Regierung, während die Ärzte immer mehr in Panik verfallen. mehr »

Pflege bleibt Problembereich

Der Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen ist 2016 drastisch zurückgegangen. Die erweiterten Kontrolloptionen der Leistungsträger müssen aber erst noch Wirkung zeigen. mehr »