Ärzte Zeitung, 19.09.2011
 

Nobelpreisträger: Jungen gegen HPV impfen!

BERLIN (eb). Professor Harald zur Hausen vertritt seit langem die Auffassung, dass auch Knaben gegen krebserregende humane Papillomviren (HPV) geimpft werden sollten.

"Dies könnte die durchaus mögliche Ausrottung dieser Viren beschleunigen", sagte er bei der 27. Internationalen Papillomavirus Konferenz in Berlin. Gerade Männer mit vielen Partnerinnen sind häufig HPV-infiziert, die Infektionen dauern zudem länger.

Infektionen mit HPV-16, dem wichtigsten Erreger von Gebärmutterhalskrebs, bestehen bei Männern im Mittel zwölf Monate und damit doppelt so lang wie mit den meisten anderen HPV-Typen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Tausende HPV-Tumoren pro Jahr sind vermeidbar

Viele Krebserkrankungen in Deutschland ließen sich durch einen HPV-Schutz vermeiden, so RKI-Berechnungen. Das Institut rät zum Impfen - das könnte auch bei Jungen sinnvoll sein. mehr »

Mit Kohlenhydrat-Tagen die Insulinresistenz durchbrechen

Typ-2-Diabetiker mit schwerer Insulinresistenz können vom Prinzip einer hundert Jahre alten Haferkur profitieren. Erfahrungsgemäß sprechen 70 Prozent der Betroffenen darauf an. mehr »

Kliniken in Nordrhein sind Vorreiter beim E-Arztbrief

Der Klinikbetreiber Caritas Trägergesellschaft West zählt zu den Vorreitern des elektronischen Arztbriefes über KV-Connect. Viele Niedergelassene sind bereits angeschlossen. mehr »