Ärzte Zeitung, 17.02.2006

Weiterhin wenig Patienten mit Atemwegsinfekt

BERLIN (eb). In den Arztpraxen gibt es weiterhin nicht auffällig viele Patienten mit akuten Atemwegsinfektionen. Das berichtet das Robert-Koch-Institut in Berlin zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) für die vergangene Woche.

Leichte Anstiege haben sich in Brandenburg/Berlin, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz/Saarland und in Sachsen ergeben. Aus den Proben, die Hausärzte eingeschickt haben, die an dem AGI-Überwachungssystem teilnehmen, wurden in Rheinland-Pfalz/Saarland und in Baden-Württemberg fünf Influenza- A/H1N1- und zwei Influenza-B-Viren nachgewiesen.

International berichten mehrere europäische Länder über leicht steigende Influenza-Raten. In den Niederlanden, Norwegen sowie Teilen von England und Frankreich ist Influenza schon weit verbreitet.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Borderline und Psychosen "heilen" mit Antiepileptika

Manche psychisch Kranken brauchen keine Neuroleptika, sondern Antikonvulsiva. Tauchen im EEG bestimmte Muster auf, ist das ein Hinweis auf eine paraepileptische Psychose. mehr »

Epilepsierisiko nach Sepsis erhöht

Überleben Patienten eine Sepsis, ist die Gefahr epileptischer Anfälle in den folgenden Jahren vier- bis fünffach erhöht. mehr »

PKV muss für unverheiratete Paare zahlen

Nach Überzeugung des Oberlandesgerichts (OLG) Karlsruhe ist die Beschränkung der Kostenerstattung für eine künstliche Befruchtung auf Ehepaare in der PKV unzulässig. mehr »