Ärzte Zeitung, 16.04.2015

RKI

Zehnmal mehr Grippekranke als 2013/14

BERLIN. Die Grippe-Situation in Deutschland hat sich normalisiert. Die Zahl der Atemwegs-Erkrankungen lag in der Woche bis zum 12. April (15. KW) im für die Jahreszeit üblichen Bereich, berichtet die AG Influenza am RKI.

Die Grippewelle ist aber noch nicht völlig abgeebbt: Bundesweit werden in jeder dritten Stichprobe mit Atemwegsviren Influenza-Erreger nachgewiesen.

Die aktuelle Grippesaison war besonders stark ausgeprägt. Seit vergangenem Oktober wurden 67.471 klinisch-labordiagnostisch bestätigte Influenzafälle an das Robert Koch-Institut übermittelt.

Zum Vergleich: Im ganzen Winter 2013/14 waren es nur etwa 6200 Fälle. Jeder sechste Grippepatient in diesem Winter wurde stationär behandelt. Bislang wurden 227 Todesfälle registriert. (eis)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich
[17.04.2015, 13:20:28]
Helmtrud Harnack 
Zehnmal mehr Grippekranke als 2013/14
Wird bei der statistischen Erfassung und dem Versuch der Ursachenfindung vergessen, dass der Grippeimpfstoff nicht mit den tatsächlichen Grippeviren vereinbar war, außerdem zusätzlich noch zum Abverkauf der Impfstoffe die Impfung dennoch sehr nahe gelegt?
Interessant wäre die Bekanntgabe der Typisierung der tatsächlichen Viren der Grippefälle.
Auffällig war/ist allerdings, dass zu den Grippefällen keine bzw. nur wenig Informationen bekannt wurden, als bekannt wurde, dass es sich bei vielen Krankheitsfällen um die Schweinegrippe handelte. zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Warum bei Dicken das Hirn hungert

Das Gehirn von schlanken und fettleibigen Personen reagiert unterschiedlich auf Energiezufuhr, so eine Studie. Und: Es gibt dabei eine Parallele zwischen Übergewicht und Depression. mehr »

Ärzte kritisieren AfD-Anfrage im Bundestag

Ärzte beschuldigen die Fraktion "Alternative für Deutschland" (AfD), mit zwei gesundheitsbezogenen parlamentarischen Anfragen gezielt Stimmung gegen Migranten zu machen. mehr »

"Je härter der Knoten, desto höher die Krebs-Wahrscheinlichkeit"

Schilddrüsenknoten werden immer häufiger diagnostiziert. Warum das so ist, welche Untersuchungen zur Abklärung nötig sind und welche Methode immer bedeutender wird, erläutert der Endokrinologe Prof. Matthias Schott. mehr »