Ärzte Zeitung, 07.05.2013

Zecken-Risiko

FSME-Fälle in Deutschland auf Tiefststand

BERLIN. Die Zahl der gemeldeten Fälle von Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) war in Deutschland 2012 so niedrig wie noch nie seit Beginn der Meldepflicht 2001. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) wurden 2012 insgesamt 195 Fälle registriert, im Vergleich zu 423 im Jahr 2011.

Die starken Schwankungen von Jahr zu Jahr können dem RKI zufolge verschiedene Gründe haben, darunter das Wetter und das damit verbundene Freizeitverhalten.

Insgesamt werden bundesweit jetzt 141 Kreise als Risikogebiete ausgewiesen. Gegenüber dem Vorjahr ist ein Kreis in Bayern neu hinzugekommen (Bad Tölz-Wolfratshausen).

In den FSME-Risikogebieten sollten sich Personen, die mit Zecken in Kontakt kommen könnten, durch Impfung vor einer Erkrankung schützen.

Weitaus häufiger als FSME übertragen Zecken in Deutschland aber Borreliose. Schutz vor Zecken mit körperbedeckender Kleidung ist daher wichtig. (eis)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wenn Einsamkeit krank macht

Ein Alterspsychotherapeut warnt: Ältere Männer sind besonders häufig suizidgefährdet. Einsamkeit ist ein Grund dafür. mehr »

Diabetes-Experten sind besorgt

Schon bald könnten mehr Lebensmittel "schlechten Zucker" enthalten. Für die Industrie wird der Einsatz von Isoglukose profitabler. mehr »

PKV bekennt sich zur Innovationsoffenheit

Wird es mit der neuen GOÄ erschwert, Privatpatienten neue Leistungen anzubieten? Vom PKV-Verband kommt dazu ein klares Dementi. mehr »