Ärzte Zeitung, 01.06.2016

Lungenkrebs

Tabakentwöhnung als "Sekundärprävention"

IMMENHAUSEN. Tabakentwöhnung ist im Sinne einer "Sekundärprävention" auch bei manifestem Lungen-Ca sinnvoll und praktisch erfolgreich, betonen Professor Stefan Andreas und Dr. Achim Rittmeyer, beide tätig an der Lungenfachklinik Immenhausen (Hessisches Ärzteblatt 2015; 3: 137-138).

Patienten, die an einem nicht kleinzelligen Lungen-Ca operiert wurden, entwickelten nur etwa halb so oft ein Rezidiv, wenn sie mit dem Rauchen aufhören.

Die Gesamtsterblichkeit habe durch Tabakentwöhnung auf ein Drittel gesenkt werden können (BMJ 2010; 340: b5569).

Bei kleinzelligem Lungen-Ca lasse sich die Fünfjahres-Überlebensrate nach simultaner Chemoradiotherapie bei Rauchstopp von 4 auf 8,9 Prozent mehr als verdoppeln. (mal)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Dicker Hals = dickes Risiko fürs Herz

Nicht nur ein dicker Bauch spricht Bände – der Halsumfang eignet sich ebenfalls, um das kardiovaskuläre Risiko abzuschätzen. mehr »

Junge Ärzte müssen etwas zur Versorgung auf dem Land beitragen!

Politik und Verbände mühen sich ab, um junge Ärzte für die Versorgung auf dem Land zu begeistern. Blogger Dr. Jonas Hofmann-Eifler sieht die Verantwortung ein Stück weit auch bei sich und seinen Kollegen. mehr »

Konsequente Strategie gegen Diabetes

Angesichts der epidemischen Zunahme von Diabetes-Patienten in Deutschland, muss die nächste Bundesregierung unbedingt den Nationalen Diabetesplan umsetzen. mehr »