Ärzte Zeitung, 13.10.2009

Mehr Vorsorge bei Darmkrebs

Stiftungen reichen Petition für Screening ein

NEU-ISENBURG (bee). Die Felix Burda Stiftung und die Stiftung LebensBlicke haben eine Online-Petition beim Bundestag eingereicht. Damit wollen die Stiftungen, die sich für die Darmkrebsprävention einsetzen, ein flächendeckendes Darmkrebs-Screening erreichen.

In der Petition fordern die Stiftungen, alle Bürger über 50 Jahren zu einem Beratungsgespräch sowie einer Vorsorgeuntersuchung einzuladen. Diese bundesweiten Einladungen zu Vorsorgeuntersuchungen gibt es bereits in ähnlicher Form für Frauen beim Mammografie-Screening.

Seit vier Jahren besteht die Möglichkeit, eine Petition über die Online-Plattform des Bundestages einzureichen. Wenn eine Petition innerhalb von sechs Wochen mehr als 50 000 Unterzeichner findet, wird in einer öffentlichen Sitzung des Petitionsausschusses darüber beraten. Zu der Sitzung werden die Initiatoren eingeladen und dürfen sich zu ihrem Anliegen äußern. Die Petition der Felix Burda Stiftung und der Stiftung LebensBlicke wird in etwa drei Wochen im Internet zu finden sein.

Online-Petitionen unter https://epetitionen.bundestag.de

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Zoster-Impfung für alle ab 60

Die Ständige Impfkommission hat ihre neuen Empfehlungen zu Impfungen gegen Gürtelrose, Pertussis und Grippe präzisiert. Bei der Zoster-Impfung müssen Ärzte etwas beachten. mehr »

Mit Polypille weniger Infarkte und Insulte

Die Polypille kann offenbar das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen mindern. In der bisher größten, randomisierten Studie senkte das Kombinationspräparat die Zahl der kardiovaskulären Ereignisse deutlich. mehr »

Die Krux mit dem Terminservice

Schnellere Haus- und Facharzttermine für Patienten – das war eines der Ziele des TSVG. Nun zeigt sich: Die Patientennachfrage läuft schleppend. Zum 1. September greifen jetzt Honoraranreize. mehr »