Ärzte Zeitung, 27.03.2012

Hessen hinkt Darmkrebs-Prävention hinterher

FRANKFURT/MAIN (ine). Die Teilnahme an der Darmkrebs-Früherkennung ist in Hessen in den vergangenen vier Jahren stärker als in anderen Bundesländern zurückgegangen.

Wie die TK mitteilt, ist nach einer Studie die Zahl der Patienten über 55, die eine Darmspiegelung machen ließen, um 52 Prozent gesunken. Nach einer Studie des wissenschaftlichen Instituts für Nutzen und Effizienz im Gesundheitswesen (WINEG), liegt der Bundesdurchschnitt bei 33 Prozent.

Auch der Test auf Blut im Stuhl für Männer und Frauen ab 50 Jahren wird in Hessen um zwölf Prozent seltener in Anspruch genommen als im Bundesschnitt (minus neun Prozent).

Bei der allgemeinen Beratung zur Darmkrebsfrüherkennung hat die Zahl der hessischen Teilnehmer zwischen 2007 und 2010 um fast 10 Prozent abgenommen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Unterwegs mit dem ADAC-Ambulanzjet

Wer auf Auslandsreisen krank wird, der ist froh, wenn schnelle Hilfe naht. Besonders zügig geht das mit einem Ambulanzjet - etwa vom ADAC. mehr »

Ein Besuch auf der Messe "Medicare Taiwan"

Taiwans Medizintechnikunternehmen gelten als Powerhouse - und sie suchen den Schulterschluss mit internationalen Partnern. Die "Medicare Taiwan" ist DER Branchentreff – ein Fachmessebesuch in Taipeh. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen.. mehr »