Ärzte Zeitung, 20.09.2011

Werben für verbesserte Versorgung bei CML

JENA (eb). Ein Zusammenschluss von 60 Patientenorganisationen hat den 22. September zum ersten Welt-CML-Tag ausgerufen.

Der Hintergrund für das Datum sind die für chronische myeloische Leukämie (CML) typischen Veränderungen auf den Chromosomen 9 und 22. Organisator des Welttages ist das "CML Advocates Network", ein Netzwerk von 60 CML-Patientenorganisationen aus 49 Ländern.

Patientenorganisationen auf allen Kontinenten werden an dem Tag in der Öffentlichkeit und bei Ärzten mit Aktivitäten für die Verbesserung von Diagnose, Behandlung, Therapie und Betreuung von CML-Patienten werben, heißt es in einer Mitteilung der Uni Jena.

Mit der CML wurde die personalisierte Medizin als einem der ersten Beispiele klinischer Alltag. "Am 22. September möchten wir uns bewusst machen, wieviel wir gemeinsam zur Verbesserung des Lebens und Überlebens von CML-Patienten beitragen können", wird Jan Geißler, selbst seit zehn Jahren CML-Patient und Betreiber der Online-Patientengemeinschaft "Leukämie-Online", zitiert.

Geißler ist zudem Gründungsmitglied des globalen Netzwerks: "Gleichzeitig möchten wir Hoffnung machen, dass die Personalisierte Medizin in Zukunft auch Patienten mit anderen Krebserkrankungen ein normales Leben ermöglichen wird."

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Schutz durch ASS wird durch Risiko ausgeglichen

Nach den Ergebnissen einer Metaanalyse von 13 Studien hat ASS in der Kardio-Prävention zwar einen Nutzen – doch wird er durch das Blutungsrisiko praktisch egalisiert. mehr »

Reform von §219a sorgt weiterhin für Zwist

Im Bundestag soll heute in erster Lesung über die Reform des Paragrafen 219a zum Werbeverbot für Abtreibungen abgestimmt werden. Die FDP krätscht allerdings zwischen den mühsam gefundenen Kompromiss der Koalition. mehr »

Schützt Bildung vor Demenz?

Wer sein Gehirn zeitlebens fit hält und seine kognitiven Fähigkeiten trainiert, hat ein geringeres Demenzrisiko, so die verbreitete Annahme. US-Forscher wecken an der These der kognitiven Reserve nun Zweifel. mehr »