Ärzte Zeitung, 18.02.2013

Leberdefekte

Virustherapie ist recht sicher

HANNOVER. Die Gentherapie angeborener Leberdefekte mit Viren als Genvektoren ist deutlich sicherer als bislang vermutet, ergab eine Studie von Forschern aus Hannover (Hepatology 2012, online 19. Dezember).

Bei alpha 1-Antitrypsinmangel oder Fehlern im Harnstoffzyklus können mit Lentiviren Kopien der defekten Gene ins Genom von Leberzellen eingeschleust werden. Bekannt war, dass ein Risiko besteht, als Folge etwa an Leukämie zu erkranken.

Doch die Nachprüfung ergab jetzt: Zwar hatten sich die Leberzellen in dem Modellsystem verändert, aber keine Tumore und Metastasen gebildet. Das bedeute ein günstiges Sicherheitsprofil, teilt die Medizinische Hochschule Hannover mit. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Unterwegs mit dem ADAC-Ambulanzjet

Wer auf Auslandsreisen krank wird, der ist froh, wenn schnelle Hilfe naht. Besonders zügig geht das mit einem Ambulanzjet - etwa vom ADAC. mehr »

Ein Besuch auf der Messe "Medicare Taiwan"

Taiwans Medizintechnikunternehmen gelten als Powerhouse - und sie suchen den Schulterschluss mit internationalen Partnern. Die "Medicare Taiwan" ist DER Branchentreff – ein Fachmessebesuch in Taipeh. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen.. mehr »