Ärzte Zeitung, 06.07.2010

Für Studie gesucht: Patienten mit Krankheitsängsten

FRANKFURT AM MAIN (eb). Für eine Vergleichsstudie suchen Frankfurter Verhaltenstherapeuten Personen, die ihre Ängste vor ernsthaften Krankheiten und dem Tod erheblich belasten. Die Studie wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

Die Wissenschaftler um Dr. Florian Weck von der Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie der Goethe-Universität praktizieren zwei bewährte Behandlungen und vergleichen sie.

Die eine Therapie zielt primär auf die Konfrontation mit Krankheitsängsten ab. Dabei geht es darum, sich seinen Befürchtungen zu stellen und so die Kontrolle über seine Ängste zurück zu gewinnen. Der andere Ansatz nimmt primär in den Blick, wie körperliche Empfindungen und deren Veränderung bewertet werden. Die Betroffenen sollen in die Lage versetzt werden, ihre Bewertungen kritisch zu überprüfen und zu verändern.

Die Studie soll weitere Erkenntnisse über Entstehung, Aufrechterhaltung und Veränderung von Krankheitsängsten liefern.

Telefon: 069 / 79 82 39 94, weck@psych.uni-frankfurt.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Dicker Hals = dickes Risiko fürs Herz

Nicht nur ein dicker Bauch spricht Bände – der Halsumfang eignet sich ebenfalls, um das kardiovaskuläre Risiko abzuschätzen. mehr »

Junge Ärzte müssen etwas zur Versorgung auf dem Land beitragen!

Politik und Verbände mühen sich ab, um junge Ärzte für die Versorgung auf dem Land zu begeistern. Blogger Dr. Jonas Hofmann-Eifler sieht die Verantwortung ein Stück weit auch bei sich und seinen Kollegen. mehr »

MDK lehnt Pflegeanträge seltener ab

Kommen die Pflegereformen bei den Versicherten an? Neuen Zahlen zufolge fallen weniger Antragssteller durchs Raster und erhalten somit Leistungen. mehr »