Ärzte Zeitung, 28.09.2009

Trauma-Zentrum für Soldaten gefordert

BERLIN (dpa). Der Wehrbeauftragte des Bundestags, Reinhold Robbe, fordert ein zentrales Institut zur Behandlung und Erforschung von Traumata bei Soldaten nach Auslandseinsätzen.

"Wir brauchen ein eigenes Institut mit eigenen Stellen, an dem auch Fachpersonal eingestellt wird und an dem Wissenschaftstransfer stattfinden kann", sagte Robbe der "Welt". Verteidigungsminister Franz Josef Jung warf er vor, einen entsprechenden Bundestagsbeschluss nicht umgesetzt zu haben. Immer mehr Soldaten leiden nach Afghanistan-Einsätzen unter psychischen Problemen und Traumata.

Lesen Sie dazu auch:
Immer mehr Soldaten kehren mit Traumata heim

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Muster-Weiterbildung in trockenen Tüchern

Der Vorstand der Bundesärztekammer hat einstimmig die Gesamt-Novelle der (Muster-)Weiterbildungsordnung (MWBO) für Ärzte beschlossen und veröffentlicht. mehr »

Zehn Regeln für die Rheuma-Therapie

In der medikamentösen Behandlung von älteren Rheuma-Patienten gilt es für Ärzte, einiges zu beachten. Rheumatologen haben zehn Empfehlungen verfasst. mehr »

Dicke Luft um Diesel-Fahrverbote

Erneut hat ein Gericht ein Diesel-Fahrverbot verhängt, erstmals ist ein Teil einer Autobahn davon betroffen. Die Kläger sehen sich im Kampf für eine saubere Luft bestätigt. Unterdessen beschloss das Kabinett neue Regeln beim Stickstoffdioxid-Grenzwert. Pneumologen sehen das kritisch. mehr »