Ärzte Zeitung, 24.06.2011

Stammzellen aus der Haut von ALS-Patienten

SAN DIEGO (ple). Bei amyotropher Lateralsklerose (ALS) sind US-Wissenschaftler mit Hilfe verjüngter Fibroblasten von Patienten in der Erforschung der Pathogenese der Erkrankung einen wichtigen Schritt vorangekommen.

Wie sie im Journal "Human Molecular Genetics" (online 17. Juni 2011) berichten, haben sie Fibroblasten der Haut durch Reprogrammierung in induzierte pluripotente Stammzellen (iPS) verwandelt, die ähnliche Verwandlungskünstler wie embryonale Stammzellen sind.

Diese iPS-Zellen verwandelten die Forscher in Motoneuronen. Die Wissenschaftler entdeckten schließlich, dass in diesen Nervenzellen einiger Patienten mit der genetisch bedingten Muskelatrophie das Protein VAPB drastisch reduziert ist.

Das membrangebundene Eiweißmolekül ist an der Entstehung von Komponenten der neuronalen Signalweiterleitung wesentlich beteiligt.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Zahl der Atemwegsinfekte bundesweit stark erhöht

In der 7. KW wurden 22.813 Influenza-Fälle an das Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet, das sind rund 8000 mehr als in der Woche zuvor. mehr »

Welcher Sport tut den Gefäßen gut?

Sportliche Menschen scheinen anfälliger für atherosklerotische Koronarveränderungen zu sein als faulere. Neue Studiendaten legen nahe, dass dabei die Sportart von Bedeutung ist. mehr »

Bald Bluttest auf Brustkrebs?

18.30 hForscher an der Universität Heidelberg haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich über einen Bluttest Brustkrebs leichter erkennen lässt. Die Sensitivität wird mit 75 Prozent angegeben. Doch es gibt auch kritische Stimmen. mehr »