Ärzte Zeitung, 31.03.2009

Reduziertes Krebsrisiko bei Multipler Sklerose

ST. PAUL (mut). MS-Patienten haben offenbar ein reduziertes Krebsrisiko, berichten US-Forscher (Neurology online). Sie hatten Daten von 20 000 MS-Kranken und 204 000 Gesunden über 35 Jahre ausgewertet. Danach ist das Krebsrisiko bei MS-Patienten insgesamt um etwa zehn Prozent reduziert.

Allerdings kommen bestimmte Krebsarten wie Hirn- und Blasentumore bei MS-Kranken bis zu 44 Prozent häufiger vor.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Abwarten schlägt Op

Zumindest in den ersten sechs Jahren nach Diagnose haben Männer mit lokalisiertem Prostata-Ca eine bessere Lebensqualität, wenn sie sich nicht unters Messer legen. mehr »

No deal-Brexit? Dieses Szenario lässt NHS-Angestellte schaudern

Je mehr Zeit in ergebnislosen Verhandlungen verrinnt, desto nervöser werden Beschäftigte vor allem im Gesundheitswesen. Ein Brexit ohne Vertrag mit der EU? Im NHS fürchtet man in diesem Fall ein Desaster. mehr »

Der reine Telearzt kommt

Fernbehandlung ohne Erstkontakt in der Praxis? Im Ländle wird dieses Modell jetzt erstmals getestet. Die Kammer dort hat gerade das erste Projekt genehmigt. mehr »