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Venöse Stauungstheorie

Eingriff an Blutgefäßen schadet eher

Veröffentlicht:

SAN DIEGO. Eingriffe an den Halsvenen, die vermutete Blutflussblockaden bei MS beseitigen sollen, haben in der bislang strengsten Studie schlechter abgeschnitten als eine Scheintherapie, hieß es auf der Tagung AAN in San Diego.

Demnach ist die zugrunde liegende Venöse Stauungshypothese nicht haltbar, nach der bisher weltweit rund 30.000 Eingriffe vollzogen wurden, auch in Deutschland.

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie fordert daher ein Verbot solcher Eingriffe außerhalb von Studien. Die Patienten der aktuellen Untersuchung hatten eine Venoplastie mit Aufweitung der inneren Vena jugularis interna oder der Vena azygos per Ballonkatheter erhalten oder aber eine alleinige Einführung des Katheters. (eb)

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