Ärzte Zeitung online, 08.12.2017

Multiple Sklerose

Zahl der Patienten steigt erheblich

BERLIN. Die Zahl der Patienten, die wegen Multipler Sklerose (MS) ambulant behandelt werden, ist innerhalb von sechs Jahren deutlich gestiegen. Das zeigt eine Auswertung von Abrechnungsdaten der Vertragsärzte. Wurden 2009 fast 172.500 gesetzlich versicherte Patienten wegen MS ambulant versorgt, waren es sechs Jahre später mehr als 223.000. Das entspricht einer Zunahme von 29 Prozent, so das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung.

Auffällig ist ein Ost-West-Unterschied. Erkranken in Ostdeutschland jährlich im Durchschnitt 15 von 100.000 gesetzlich Versicherten an MS, sind es in Westdeutschland 19. Ein Unterschied von 25 Prozent. Rätselhaft ist bislang, worauf die regionalen Unterschiede zurückzuführen sind. Hierfür seien weitere Untersuchungen notwendig, heißt es. (chb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Fünf wichtige Fakten zur Herzgesundheit der Deutschen

Heute wurde in Berlin der Herzbericht 2017 vorgestellt. Es zeigt sich, dass Herzerkrankungen jeglicher Art weiter zunehmen. mehr »

Trumps Leibarzt attestiert dem US-Präsidenten beste Gesundheit

US-Präsident Donald Trump attestierte sich kürzlich selbst kerngesund und ein "stabiles Genie" zu sein. Sein Leibarzt bestätigte ihm jetzt einen überragenden Gesundheitszustand – mit einer Einschränkung. mehr »

Der Belegarzt – KBV und Onkologen präsentieren neuen Teamplayer

Mit einer Neudefinition des Belegarztes wollen KBV und Onkologen die sektorübergreifende Krebsversorgung realisieren. mehr »