Direkt zum Inhaltsbereich

Schlechter Schlaf schadet Herz und Hirn

REGENSBURG (cin). Chronischer Schlafmangel macht nach Angaben von Professor Jürgen Zulley aus Regensburg "dick, dumm und krank".

Veröffentlicht:

Weniger als fünf Stunden seien auf Dauer zu wenig, sagte Zulley zur "Ärzte Zeitung". Wenn Schlafmangel mehr als drei Monate anhält, ist eine Therapie nötig. Er verringere die Gedächtnisleistung, da im Schlaf Wissen gespeichert wird und ein Mangel an Tiefschlaf in Vergeßlichkeit mündet.

Außerdem entdeckte Dr. Karine Spiegel aus Brüssel Zusammenhänge zwischen Schlaflosigkeit und Adipositas sowie Typ-2-Diabetes (J Appl Physiol. 99, 2005, 2008).

Ursächlich ist das appetithemmende Hormon Leptin, das im Schlaf vermehrt ausgeschüttet wird. Bei Unterbrechung steigt die Konzentration des Leptin-Gegenspielers Ghrelin. Zulley erklärt in seinem Buch "Mein Buch vom guten Schlaf" die Zusammenhänge und beschreibt, wie richtiges Schlafen wieder erlernbar ist.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Nahrungsergänzungsmittel für Kinder

Einschlafhilfe: Pädiater warnen vor melatoninhaltigen Gummibärchen

Das könnte Sie auch interessieren
Was die MS-Behandlung auszeichnet

© Suphansa Subruayying | iStock

Lebensqualität

Was die MS-Behandlung auszeichnet

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

© AscentXmedia | iStock

Lebensqualität

Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
50 Jahre Jung-Preis

© Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung

50 Jahre Jung-Preis

Freiheit als Voraussetzung für medizinischen Fortschritt

Anzeige | Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Studien CLIMB THAL-111 und -131: Veränderung des Gesamt-Hb-Werts und des HbF-Werts nach Exa-cel-Infusion bei TDT-Patientinnen und -Patienten (Quelle: Locatelli F et al., European Society for Blood and Marrow Transplantation (EBMT) 2026, Madrid, Spanien, Abstract GS2-5)

© Springer Medizin Verlag

Neue Perspektiven bei Hämoglobinopathien

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Vertex Pharmaceuticals (Germany) GmbH, München
Abb. 1: WAYPOINT-Studie: schnelle und signifikante Reduktion des SNOT-22-Scores über 52 Wochen

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [6]

Schwere, unkontrollierte CRSwNP

Wirkansatz an epithelialen Alarminen

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg
Abb. 1: Signalkaskade der kardiovaskulären Inflammation

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [9]

Sekundärprophylaxe nach Herzinfarkt

Therapie der kardiovaskulären Inflammation senkt das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: APONTIS PHARMA Deutschland GmbH & Co. KG
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Digitalisierung

ePA: gematik schaltet im Juli neue Funktionen frei

Praxis wird zum Testfeld

KV Nordrhein erprobt KI-Tools in Kölner Hausarztpraxis

Lesetipps
Ein Arzt schaut sich ein EGK an.

© Evgeniy Kalinovskiy / stock.adob

Beispiele zum Durchklicken

Auffälliges EKG: Was steckt hinter diesen 13 Fällen?