Ärzte Zeitung, 02.06.2006

Schlafstörungen durch TV

Passives Fernsehen beeinträchtigt Schlaf kleiner Kinder

HELSINKI (dpa). Fernsehen kann massive Schlafstörungen bei Kindern zwischen fünf und sechs Jahren hervorrufen. Besonders passives Fernsehen, also nebenbei laufende Programme, erhöhen die Schlafprobleme deutlich, ist das Ergebnis einer finnischen Studie mit 321 Familien.

Besonders schlecht schliefen Kinder, die passiv mehr als zwei Stunden täglich einem laufenden Fernseher ausgesetzt waren, berichtete die Universität Helsinki gestern. Bei Kindern die oft Programme für Erwachsene konsumierten, seien Schlafstörungen in Form von unregelmäßigem Rhythmus, niedriger Dauer und häufigem Aufwachen auffällig hoch.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Das sind die Gewinner des Galenus-von-Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis wurden erneut exzellente deutsche pharmakologische Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

"Mehr Geld für Kranke, weniger für Gesunde"

Die Verteilungsregeln für den Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen sollen deutlich verändert werden. Das hat ein Expertenkreis beim Bundesversicherungsamt jetzt vorgeschlagen. Die Meinung der Kassen ist geteilt. mehr »