Ärzte Zeitung, 15.03.2010

Der Leibniz-Preis geht auch an einen Arzt

BERLIN (hub). Am Montag sind in Berlin zum 25. Mal die Leibniz-Preise verliehen worden - an einen Arzt, an Naturwissenschaftler, Psychologen, aber auch an Historiker und Wirtschaftswissenschaftler.

Der Leibniz-Preis ist einer der renommiertesten deutschen Forschungspreise. Die Preisträger erhalten in der Regel ein Preisgeld von 2,5 Millionen Euro, das sie über einen Zeitraum von bis zu sieben Jahren nach eigenem Ermessen für Forschungsprojekte verwenden können, teilt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) mit.

Zu den Preisträgern in diesem Jahr zählt Professor Christoph Klein von der Medizinischen Hochschule Hannover. Der Hämatologe hat auf der Grundlage genetischer Analysen mehrere Gendefekte identifiziert, die schwere und oft tödliche Erkrankungen des Immunsystems auslösen. Professor Jan Born von der Uni zu Lübeck konnte zeigen, dass im Schlaf nicht nur das Gedächtnis gefestigt wird, sondern auch kognitive Prozesse stattfinden. Born war er der erste Forscher, der einen kausalen Zusammenhang zwischen Schlafen und Lernen belegte, so die DFG.

Weitere Informationen zum Leipniz-Preis und allen Preisträgern gibt es auf der Homepage der DFG

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Unterwegs mit dem ADAC-Ambulanzjet

Wer auf Auslandsreisen krank wird, der ist froh, wenn schnelle Hilfe naht. Besonders zügig geht das mit einem Ambulanzjet - etwa vom ADAC. mehr »

Ein Besuch auf der Messe "Medicare Taiwan"

Taiwans Medizintechnikunternehmen gelten als Powerhouse - und sie suchen den Schulterschluss mit internationalen Partnern. Die "Medicare Taiwan" ist DER Branchentreff – ein Fachmessebesuch in Taipeh. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen.. mehr »