Direkt zum Inhaltsbereich

Mehr Nichtraucher nach intensiver Beratung

Veröffentlicht:

CALGARY (ob). Raucher mit massiven Herzproblemen, die bereits in der Klinik eine intensive Beratung über Wege zur Nikotinabstinenz erhalten, werden häufiger zu Nichtrauchern als weniger konsequent beratene Raucher. Mediziner an vier Herzkliniken im kanadischen Calgary haben 276 Raucher, die wegen Herzinfarkt oder Bypass-Operation eingewiesen waren, zwei Gruppen zugeteilt.

Eine Gruppe erhielt nur die üblichen kurzen Ratschläge zum Verzicht auf den Tabakkonsum. Für die andere war ein intensiveres Programm vorgesehen: Es bestand aus einem einstündigen Beratungsgespräch, einem Aufklärungvideo für zuhause und sechs Telefonkontakten in den folgenden drei Monaten. Die Bilanz nach einem Jahr: Von den intensiver beratenen Patienten hatten 54 Prozent ihrem Laster dauerhaft entsagt, von den in üblicher Weise beratenen dagegen nur 35 Prozent (CMAJ 2009; 180: 1297).

Lesen Sie dazu auch: Blutdrucksenkung - zuviel des Guten kann zum Risiko werden Mit Aufklärung und Tricks zum gesunden Lebenstil

Lesen Sie dazu auch Kardio in Kürze: Große Unterschiede bei Arrhythmie-Behandlung Erfolgreich im Kampf gegen hohen Salzkonsum

Nur für Fachkreise: KHK-Therapie mit antiglykämischem Zusatzeffekt

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Was die MS-Behandlung auszeichnet

© Suphansa Subruayying | iStock

Lebensqualität

Was die MS-Behandlung auszeichnet

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

© AscentXmedia | iStock

Lebensqualität

Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
50 Jahre Jung-Preis

© Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung

50 Jahre Jung-Preis

Freiheit als Voraussetzung für medizinischen Fortschritt

Anzeige | Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Rheumatoide Arthritis – auch auf die Lunge achten

© Springer Medizin Verlag

Rheumatoide Arthritis – auch auf die Lunge achten

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: medac GmbH, Wedel
Abb. 1: Diagnostik bei Harnsteinen: Prozedere bei Hochrisiko-Gruppe

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [5, 11]

Hoher Medical Need

Urolithiasis: Metaphylaxe kann hohe Rezidivrate deutlich senken

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Aristo Pharma GmbH, Berlin
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transition Betroffener in die Erwachsenenmedizin

© Pinit / stock.adobe.com / generiert mit KI

Pädiatrische cholestatische Lebererkrankungen

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transition Betroffener in die Erwachsenenmedizin

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Mirum Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Leitlinie

Wie Sie Schmerzen bei Demenz-Patienten erkennen

Gegen Über- und Unterversorgung

„Klug entscheiden“-Empfehlung zu Vorhofflimmern: Das steht drin

Lesetipps
Ein verschrumpelter roter Luftballon mit ganz wenig Luft.

© Jörg Lantelme / Stock.adobe.com

Von ungefährlich bis akut lebensbedrohlich

Leitsymptom Dyspnoe: So geht’s rasch zur richtigen Diagnose

Seltene Erkrankungen haben ihren Namen nicht umsonst. Zählt man sie jedoch alle zusammen, so sind es etwa 8.000 Erkrankungen mit rund 4 Millionen Betroffenen in Deutschland.

© Orawan / stock.adobe.com

Oft langer Weg bis zur Diagnose

Wie Sie Patienten mit seltenen Erkrankungen früher erkennen