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Mit Aufklärung und Tricks zum gesunden Lebenstil

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FRANKFURT AM MAIN (MV). Eine gesunde Ernährung mit einem hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren, weitgehender Verzicht auf Konsumgifte, ein BMI unter 25 und viel körperliche Bewegung - das alles wirkt sich positiv auf den Fettstoffwechsel aus. Pribvatdozent Alexander Mann vom Endokrinologikum Frankfurt am Main empfiehlt seinen Patienten, sich dreimal wöchentlich 30 bis 45 Minuten im Ausdauerbereich zu bewegen, etwa durch schnelles Gehen, Joggen oder Fahrradfahren. Allein dadurch sei, wie der Experte im Gespräch mit der "Ärzte Zeitung" betonte, eine Erhöhung des HDL-Cholesterins von 10 bis 15 Prozent zu erwarten sowie eine Senkung des LDL-Cholesterins von etwa 10 Prozent. Die Triglyzeride und Gesamtcholesterin würden ebenfalls günstig beeinflusst.

"Der Aufzug ist Ihr Feind"

Der günstige Effekt von Bewegung auf den Fettstoffwechsel gelte sowohl für die Primärprävention bei kardial gesunden Personen als auch für Patienten mit bereits bestehender Koronarerkrankung. Besonders bei multimorbiden Patienten sei vor dem Trainingsbeginn die kardiale Belastbarkeit und Zielfrequenz zu klären, empfehlenswert sei ein Training in Herzsportgruppen, so der Experte.

Mann motiviert seine Patienten mit einer, wie er sagt, "Mischung aus rationaler Aufklärung und Tricks" zu einem gesunden Lebensstil. Das heißt, er erklärt die günstigen Effekte und macht Vorschläge zur Art und Umfang der Bewegung. Ganz wichtig sei, die Bewegung im Alltag zu erhöhen, etwa durch Tipps wie "Der Aufzug ist Ihr Feind", "Nehmen Sie nicht den besten, sondern den schlechtesten Parkplatz und laufen ein bisschen" oder "Schrittezählen" "Nehmen Sie einen Schrittezähler und lassen Sie diesen die Schrittzahl aufnehmen, die sie an einem Tag gelaufen sind. Wenn diese Zahl unter 3000 Schritt ist, was einem typischen Bürotag entspricht, gehen Sie abends noch 1000 Schritt zusätzlich".

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