Ärzte Zeitung online, 24.06.2014

Drogentod

Alkohol viermal gefährlicher als Straßenverkehr

WIESBADEN. Alkohol fordert in Deutschland fast viermal so viele Todesopfer wie der Straßenverkehr. Im Jahr 2012 starben hierzulande 14.551 Menschen an den Folgen übermäßigen Alkoholkonsums.

Das hat das Statistische Bundesamt am Dienstag anlässlich des Internationalen Weltdrogentages an diesem Donnerstag (26. Juni) mitgeteilt. Bei Verkehrsunfällen kamen im selben Jahr 3827 Menschen zu Tode.

Haupttodesursachen bei übermäßigem Alkoholkonsum waren Leberkrankheiten mit 8319 Fällen sowie psychische Probleme und Verhaltensstörungen mit insgesamt 4991 Fällen. Die meisten Alkohol-Todesopfer waren Männer: Unter den Verstorbenen des Jahres 2012 waren 10.922 Männer und 3629 Frauen. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alzheimer-Anzeichen schon 25 Jahre vor Ausbruch

Die Alzheimer-Demenz kündigt sich in einigen Formen offenbar lange vor Krankheitsbeginn an. Das bringt Zeit, um die Erkrankung zu verhindern - womöglich sogar zwei Jahrzehnte. mehr »

Konzept der E-Patientenakte steht

Die elektronische Patientenakte nimmt konkrete Formen an. Ärzte, Zahnärzte, Krankenkassen und gematik haben sich auf ein Vorgehen zur Gestaltung der ePA geeinigt. Die Industrie bleibt vorerst außen vor. mehr »

Placebo ist nicht gleich Placebo

Ein Scheinmedikament zu verordnen, gilt manchen Ärzten als anrüchig - andere halten es für legitim. Bei vielen hängt es davon ab, woraus das spezielle Placebo besteht. mehr »