Ärzte Zeitung online, 21.01.2015

Drogenbeauftragte

Runder Tisch gegen Rauchen startet

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), will ab Ende Januar bei einem neuen Runden Tisch über Maßnahmen gegen das Rauchen diskutieren.

BERLIN. Der anhaltende Trend zum Nichtrauchen sei zwar zu begrüßen, "dennoch dürfen wir nicht nachlassen", erläuterte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU).

Aus diesem Grund soll es am 29. Januar einen neuen Runden Tisch gegen Rauchen geben.

"Rauchen verursacht schwer wiegende gesundheitliche Probleme. Jedes Jahr sterben etwa 110.000 Menschen an den direkten Folgen des Rauchens."

2014 so wenige Zigaretten wie noch nie

Laut Statistischem Bundesamt sind 2014 erstmals weniger als 80 Milliarden Zigaretten versteuert worden. Seit 1991 habe sich diese Zahl fast halbiert.

"Ich bin sehr froh, dass in der Gesellschaft ein Umdenken zum Nichtrauchen eingesetzt hat."

Es komme darauf an, Kinder und Jugendliche präventiv zu erreichen und auf der anderen Seite den Nikotinabhängigen Wege des Ausstiegs aufzuzeigen, erklärte Mortler.

"Es ist wichtig, über Tabakkonsum gesamtgesellschaftlich zu reden. Ich habe daher für den 29. Januar zu einem Runden Tisch über die Möglichkeiten der Angebote der Tabakentwöhnung eingeladen." (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Ausreichend Folsäure schützt Hypertoniker vor Schlaganfall

Bestimmte Hypertoniker sollten auf eine gute Folsäureversorgung achten. Dadurch können sie ihr Schlaganfallrisiko deutlich senken. mehr »

Feinsinnige Geister und Antisemiten

Ein neues Buch beleuchtet die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin während des Nationalsozialismus. Am Fallbeispiel Emil von Bergmann erkennen Leser, wie zwiegespalten die DGIM-Mitglieder waren. mehr »

Saunieren schützt vor Schlaganfall

Möglicherweise beugt häufiges Saunieren Hirninfarkten vor. In einer finnischen Studie war die Schlaganfallrate bei Saunafans um 60 Prozent reduziert - dafür mussten Saunagänger aber einen Faktor beherzigen. mehr »