Direkt zum Inhaltsbereich

BUCHTIP

Schmerztherapie mit Arzneimitteln

Veröffentlicht:

Kurz, bündig und praxisrelevant informiert das "Kompendium der medikamentösen Schmerztherapie" zu eben diesem Thema. Nach einer Einführung über die Schmerzentstehung und -funktion sowie Darreichungsformen von Medikamenten folgen, eingeteilt in die drei großen Gruppen Nicht-Opioide, Opioide und Nicht-Analgetika (etwa Antidepressiva), Informationen zu den einzelnen, bei Schmerz gebräuchlichen Wirkstoffen.

Jeweils gesonderte Kapitel sind der Schmerztherapie bei Kindern und Älteren gewidmet. Ein Beispiel: Zum Nicht-Opioid-Analgetikum Paracetamol gibt es Wissenswertes zur Wirkung, Dosierung und Darreichungsformen, unerwünschten Wirkungen, Kombinationsoptionen, Eignung zur Einnahme in der Schwangerschaft und Notfallmaßnahmen bei Überdosierung.

Nicht alle Wirkstoffe werden so ausführlich behandelt, aber dennoch sind die wesentlichen Infos enthalten. Übersichtliche farbige Tabellen mit Wirkprofilen und Dosen ergänzen die einzelnen Abschnitte, besonders wichtige Hinweise sind im Text hervorgehoben. Positiv auch: Flußdiagramme und Schemata lockern den Text auf und dienen der schnellen Informationserfassung. (slp)

Eckhard Beubler: Kompendium der medikamentösen Schmerztherapie - Wirkungen, Nebenwirkungen, Kombinationsmöglichkeiten. Springer-Verlag Wien New York 2003, zweite überarbeitete und erweiterte Auflage, 120 Seiten, 30 Abb., brosch., 22 Euro, ISBN 3-211-00806-3

Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Jugendliche die schon früh, ohne Eltern in die Sprechstunde kommen, werden selbstständiger.

© Racle Fotodesign / stock.adobe.com

Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

Wie gelingt der Übergang vom Pädiater in die Erwachsenenmedizin?

Frauen erhalten eine andere und meist schlechtere Behandlung als Männer. Sie sind häufiger vom Medical Gaslighting betroffen, insbesondere in der Kardiologie.

© NPS Studio / stock.adobe.com

Hormone, Schwangerschaft, Wechseljahre

Warum ein Diabetes Frauen anders trifft als Männer

50 Jahre Jung-Preis

© Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung

50 Jahre Jung-Preis

Freiheit als Voraussetzung für medizinischen Fortschritt

Anzeige | Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung
Kommentare
Sonderberichte zum Thema

Opioid-induzierte Obstipation

Paradigmenwechsel in der Behandlung: Vom Stuhl zum Nervensystem

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Grünenthal GmbH, Aachen
Abb. 1: Die kardiorenalmetabolische Organachse: ganzheitliche Versorgung durch interdisziplinäre Zusammenarbeit (Quelle: Michalopoulou E et al., J Clin Med 2025, 14:428)

© Springer Medizin Verlag

Biomarker gegen Diabetes-Folgen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Diagnostics Deutschland GmbH, Mannheim
Porträt: xxx

© Porträt: Alexander Sahi

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Testosteronmangel: Worauf es in der Hausarztpraxis ankommt

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Besins Healthcare Germany GmbH, Berlin
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
An Asian senior man’s hand relax on the bed side while sleeping

© Reagan Liew Zhi Sin / Getty Images / iStock

Pflichten, Abrechnung und Angehörigenwünsche

Worauf es bei der ärztlichen Leichenschau ankommt

Nahaufnahme wie ein Dermatologe die Muttermale des Patienten mit einem Dermatoskop untersucht.

© Andrej Zhernovoj / stock.adobe.com

Vergleich mit Dermatologen

Künstlich intelligente Melanom-Diagnostik scheint verlässlich