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Erfolg für Physiotherapie bei Tennisellbogen

ST. LUCIA (Rö). Steroidinjektionen, Physiotherapie und Abwarten sind drei gängige Maßnahmen bei der Therapie von Patienten mit Tennisellbogen. Welche aber ist die effektivste? Langfristig ist Physiotherapie ebenso wie das Abwarten jedenfalls den Injektionen überlegen.

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Dies ist das Ergebnis einer Vergleichsuntersuchung zu den drei Therapiemethoden. Gemacht hat die Untersuchung Dr. Bill Vincenzino zusammen mit Kollegen von der Universität von Queensland in St. Lucia in Australien (BMJ, 333, 2006, 939).

Die Wissenschaftler haben in ihre Studie 198 Patienten aufgenommen, die seit mindestens sechs Wochen einen Tennisellbogen hatten. Sie wurden nach einer von drei Methoden behandelt. Jeweils ein Drittel der Patienten erhielten Physiotherapie in acht Sitzungen, Kortikoid-Injektionen oder es wurde abgewartet. Der Behandlungserfolg wurde nach sechs Wochen und nach einem Jahr beurteilt.

Ergebnis: Nach sechs Wochen hatten Kortikosteroid-Injektionen einen signifikant besseren Effekt gehabt als Physiotherapie. Nach einem Jahr allerdings war es genau umgekehrt. 47 von 65 mit Injektionen Behandelten hatten dann erneut Beschwerden.

Kurzfristig war Physiotherapie auch besser als eine abwartende Strategie. Langfristig gab es zwischen den beiden Methoden allerdings keinen Unterschied mehr. Dies lag einfach daran, daß die meisten Patienten in beiden Gruppen kaum noch Beschwerden hatten, berichten die Kollegen.

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