Ärzte Zeitung, 26.09.2005

EU-Zulassung für Ibandronat als Monatstablette

NEU-ISENBURG (eb). Das Bisphosphonat Ibandronat (Bonviva®) hat jetzt die EU-Zulassung für die einmal monatliche orale Behandlung von Frauen in der Postmenopause mit Osteoporose erhalten. Vermarktet wird das Mittel von den Unternehmen Hoffmann-La Roche und GlaxoSmithKline.

Die Zulassung von Ibandronat als 150-mg-Monatstablette zur Osteoporose-Therapie basiert im wesentlichen auf den guten Zwei-Jahres Ergebnissen der MOBILE (Monthly Oral Ibandronat In Ladies)-Studie (wir berichteten).

An der Phase-III-Studie hatten insgesamt 1609 Frauen in der Postmenopause mit Osteoporose teilgenommen. Die Knochenmineraldichte an Lendenwirbelsäule und am Femur konnte in der Studie durch eine Behandlung mit Ibandronat in der Dosierung einmal 150 mg monatlich über einen Zeitraum von zwei Jahren signifikant stärker erhöht werden als bei Behandlung mit täglich 2,5 mg derselben Substanz.

Das Medikament wurde von den Patientinnen gut vertragen. Auch in den USA und in der Schweiz ist die Monatstablette bereits zugelassen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

"Telemedizin ist für uns Landärzte die Zukunft"

Geringes Honorar, hoher Aufwand und auf bestimmte Diagnosen begrenzt – trotzdem setzen einige Ärzte auf die Videosprechstunde. Und das aus vielerlei Gründen. mehr »

Was 100-Jährige von anderen unterscheidet

100-Jährige sind oft weniger krank als die Jüngeren. Worauf es ankommt, haben Forscher anhand von Daten von AOK-Versicherten herausgefunden. mehr »

Lauterbach will Erstkontakte extra vergüten

"Erstkontakte sollen sich lohnen": Mit einem Sonderbudget für Erstkontakte bei Fachärzten will der SPD-Gesundheitspolitiker Professor Karl Lauterbach Ungerechtigkeiten bei der Terminvergabe beseitigen. mehr »