Ärzte Zeitung, 17.06.2009

Jahreszeit beeinflusst Schwere der Arthritis

Es macht einen deutlichen Unterschied, ob sich die ersten Symptome einer Rheumatoiden Arthritis (RA) im Sommer oder Winter zeigen. Beginnt die Erkrankung in der kalten Jahreszeit, verläuft die Erkrankung in ihren ersten sechs Monaten schwerer: Im Röntgenbild machen sich an den Gelenken eher Schatten und Erosionen bemerkbar - im Vergleich zu einem Krankheitsbeginn im Sommer.

Das Risiko für Erosionen innerhalb von sechs Monaten ist um mehr als das Dreifache erhöht, innerhalb eines Jahres ist es um den Faktor 2,3 höher. Das hat eine Studie mit 736 RA-Patienten ergeben (Abstract FRI0115). (hub)

Für die Fachkreise:
Plädoyer für frühe Kombitherapie bei Rheuma

Lesen Sie dazu auch:
Entzündung der Gelenke schlägt sich auch auf Zähne und Kiefer nieder
Bei Arthritis lohnt der Blick auf Magen und Darm
Rheumatoide Arthritis zermürbt den Geist
Rheuma-Patienten wollen auch über Sex reden
Schon im ersten Jahr der Arthritis mehr Infarkte

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Sepsis – "häufigste vermeidbare Todesursache im Land"

Alle sechs bis sieben Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch an einer Sepsis. Viele dieser Todesfälle wären vermeidbar. Ärzte, Patientenschützer und Politiker fordern jetzt: Die Blutvergiftung muss als Notfall akzeptiert werden. mehr »

"Hacker kommen wie durch eine offene Tür in Arzt-Systeme"

Nehmen niedergelassene Ärzte Gefahren durch Cyber-Angriffe ernst genug? Sie selbst glauben das mehrheitlich. Ein Sicherheitsexperte gießt Wasser in den Wein. mehr »