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Bei Arthritis lohnt der Blick auf Magen und Darm

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KOPENHAGEN(sh). Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) haben ein höheres Risiko für Erkrankungen im oberen Gastrointestinaltrakt. Daran erinnerte Dr. Elena Myasoedova von der Mayo Clinic in Rochester im US-Bundesstaat Minnesota. Nicht ganz klar war bisher, wie es bei RA-Patienten im unteren GI-Trakt aussieht.

Myasoedova und ihre Kollegen untersuchten daher in einer Studie, ob RA-Patienten auch häufiger unter Beschwerden im unteren Magen-Darm-Trakt, also im Bereich von Dickdarm, Zökum, Appendix, Rektum und Anus leiden. Analysiert wurden die Daten von 423 Patienten mit Rheumatoider Arthritis und 433 entsprechenden Patienten ohne RA.

Die in Kopenhagen vorgestellten Ergebnisse zeigten, dass bei RA-Patienten das Risiko für eine gastrointestinale Blutung oder Perforation, für Ulzera, Divertikulitis oder Appendizitis erhöht war. Zudem mussten sie häufiger ins Krankenhaus eingewiesen werden oder sich häufiger chirurgischen Eingriffen am unteren Magen-Darm-Trakt unterziehen, besonders wegen eines Darmverschlusses. Die Ursachen sind bislang unklar.

www.eular.org

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